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Ab 12.05.2013 18:30 Hessenreport im HR schauen "Einsatz am Limit" Ein kleiner Einblick in unserer Arbeit in Guinea! (sonst auch in der MEDIATHEK) | 1. MANGO EINSATZ 2013
| 125 Eingriffe, ein verspäteter Container, 2 verlorene Taschen aber ein KLASSE TEAM
| | Das 1. Team kam am 26.1. wieder im kalten Deutschland an. Die Zusammenarbeit hat super geklappt und all waren der Meinung so könne man noch mal fahren! Wie ich finde ein tolles Fazit! Hier nun die ersten Eindrücke: |  | Ins ca. 400km entfernte Koolo Hinde gelangten wir mehr oder weniger problemlos. Jedoch wurde auch dieses Mal die Durchschnittgeschwindigkeit von ca 43km/h kaum überboten, so dass wir wieder erst im Dunkeln ankamen. |  | Kleine Einkäufe bei Mamou waren eine willkommene Abwechslung. |  | | Bilder wie diese zeigten uns wie kreativ man werden kann um möglichst viel zu transportieren. Kein Wunder bei einem Literpreis von über einem 1€ und einem Monatgehalt zwischen 40-100€ (wenn man eine Arbeit hat). |  | Der Empfang im Dorf war überwältigend. Das einzige Licht kam von UNSEREM OP ZENTRUM, der Generator lief und alle Kinder des Dorfes schienen auf den Beinen. -MANGO-MANGO- riefen sie in Sprechkören und rührten uns nach den fast 12 Stunden Fahrt zu Tränen. Keine Frage das lohnt sich und entschädigt für alles!
| Doch unsere Arbeit verlief anfänglich nicht ganz so reibungslos, denn...
|  | | 2 Taschen waren in Paris auf dem Flughafen geblieben, was das "medizinische Leben" doch etwas schwerer machen sollte. Nebst den 2 Taschen saß nämlich auch der Container noch in Conakry fest... die Behörden wollten erst das Eine, dann das andere Papier, am Ende, nach vielen Mails, noch mehr Telefonaten und dem Einschalten der Deutschen Botschaft (DANKE für die Unterstützung) gelang es. Der Container wurde freigegeben, natürlich nicht ohne eine entsprechende Strafe von über € 2000 wegen der verlängerten Liegezeit (als wäre das unsere Schuld gewesen) zu erheben. Somit kam auch der drei mal so starke Generator erst mit 1 1/2 wöchiger Verspätung... das hieß im Zweifelsfall ohne Deckenlicht (Höhlenlampen waren INN) und Beatmungsgerät auszukommen, ...aber es geht doch nichts über gute Handarbeit in der Anästhesie! | | | | | | |
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